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Herbsttagung des Länderausschusses
05.10.2007: Zum 50. Mal tagte am 11. und 12. September 2007 der LASI - dieses Mal in Berlin. Seitdem neu im Angebot finden Sie unter Publikationen die Rubrik "Vorträge und Materialien". Wir empfehlen die Beachtung letzterer.
 
Gemeinsame Strategie für mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
Das erste Arbeitsschutzforum zur Entwicklung einer „Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie“ hat am 04./05. September 2006 über 60 Expertinnen und Experten aus dem Kreis der Arbeitgeberver-bände und der Gewerkschaften, der Fachverbände sowie der im Themenfeld Arbeit und Gesundheit tätigen Behörden und Institutionen und wissenschaftlichen Einrichtungen aus dem gesamten Bundes-gebiet in Hamburg zusammengeführt. Sie wurden von Hamburgs Bürgermeisterin, Gesundheitssenato-rin Birgit Schnieber-Jastram und vom Vorsitzenden des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Si-cherheitstechnik (LASI), Herrn Ernst- Friedrich Pernack, begrüßt.

„Ich bin überzeugt, dass der Kooperationsansatz im Arbeitsschutz mit der Festlegung gemeinsamer Ziele und gemeinsamer Aktivitäten eine Erfolgsstory werden kann“, betonte Gesundheitssenatorin Birgit Schnieber-Jastram zum Auftakt des zweitägigen Treffens. „Das zeigen nicht zuletzt die guten Erfahrun-gen, die wir in Hamburg seit nunmehr zwei Jahren mit der ArbeitsschutzPartnerschaft gemacht haben. Eine gemeinsame deutsche Arbeitsschutzstrategie wird diesen positiven Ansatz verstärken und ist not-wendig, um den vereinzelten regionalen Kooperationsmodellen und Aktivitäten ein gemeinsames natio-nales Dach zu geben.“

Das duale Arbeitsschutzsystem hat in der Vergangenheit zwar große Erfolge im Arbeitsschutz erzielt. Dennoch ist eine ständige Fortentwicklung und Verbesserung der Strukturen unumgänglich, um den Schutz und die Förderung der Gesundheit der Beschäftigten weiter zu verbessern. Aus diesem Grund muss die Tätigkeit der staatlichen Arbeitsschutzbehörden und der Unfallversicherungsträger fortlaufend optimiert werden. 

„Es ist an der Zeit, die in Deutschland vorhandenen Präventionspotenziale stärker zusammenzuführen, damit Synergien zu erschließen und die Tätigkeit der auf dem Feld Sicherheit und Gesundheit agieren-den Institutionen zu optimieren. Die Umsetzung einer gemeinsamen Arbeitsschutzstrategie begründet einen Meilenstein im Themenfeld ´Gesundheit bei der Arbeit´, so Ernst-Friedrich Pernack, Vorsitzender des LASI, in seinen Begrüßungsworten.

Das Fundament für diesen Meilenstein wurde mit dem Beschluss der für Arbeit und Soziales zuständi-gen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren im November 2005 gelegt. Diese hatten den LASI beauftragt, gemeinsam mit der Bundesregierung und den Trägern der gesetzlichen Unfallver-sicherung eine gemeinsame Arbeitsschutzstrategie auf der Grundlage von „Eckpunkten für eine Strate-gie bei der Arbeit und für die Optimierung des dualen Systems im Arbeitsschutz“ zu erarbeiten. Nach intensiver Arbeit hat eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Länder, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie der Spitzenverbände der Unfallversicherungsträger einen Entwurf vorgelegt. Dieser war der Gegenstand der zweitägigen Beratungen in Hamburg.

Vertreter des Bundes, der Länder und der Unfallversicherungsträger stellten einleitend die Ziele und die Kernelemente der Strategie vor. In Arbeitsgruppen haben die Expertinnen und Experten dann die ver-schiedenen Aspekte einer gemeinsamen Arbeitsschutzstrategie diskutiert und Vorschläge für das weite-re Vorgehen erarbeitet. Dabei sind die Entwicklung gemeinsamer Arbeitsschutzziele, die Festlegung von Handlungsfeldern und Arbeitsprogrammen, deren Ausführung nach einheitlichen Grundsätzen, ein abgestimmtes Vorgehen von staatlichen Arbeitsschutzbehörden und Unfallversicherungsträgern, die Evaluation der Ergebnisse sowie die Herstellung eines transparenten, überschaubaren und von Doppel-regelungen freien Vorschriften- und Regelwerks die Kernpunkte der neuen gemeinsamen deutschen Arbeitsschutzstrategie.
 
Die Ergebnisse des Arbeitsschutzforums werden derzeitig ausgewertet und in den Entwurf integriert. Der im November 2006 stattfindenden Konferenz der Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales der Länder kann dann ein von allen Trägern befürworteter, mit den Sozialpartnern und allen weiteren im Arbeitsschutz relevanten Kreisen abgestimmter Vorschlag zur Abstimmung vorgelegt werden.


 Grußwort der Hamburger Bürgermeisterin und Senatorin für Gesundheit Frau Schnieber-Jastram
 Eröffnungsrede des LASI-Vorsitzenden Herrn Pernack
 Referat von Herrn Becker (BMAS)
 Referat von Herrn Dr. Eichendorf (UVT)
 Referat von Herrn Dr. Deden (LASI)
 
Handlungsanleitung zur Beleuchtung von Arbeitstätten
Die Handlungsanleitung enthält eine Zusammenstellung gesicherter arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse für Tageslicht und künstliches Licht in Gebäuden, künstliches Licht im Freien und für notwendige Sicherheitsbeleuchtung unter Berücksichtigung der Anforderungen der neuen ArbStättV.
In einer Kurzfassung wird eine Übersicht der wichtigsten Werte dargestellt.

 LV 41  "Handlungsanleitung zur Beleuchtung von Arbeitsstätten"
 Kurzfassung (4 Seiten)

 
Kooperationsvereinbarung der Marktaufsichtsbehörden der Länder mit den Unfallversicherungsträgern
Zur Nutzung von Synergieeffekten haben die für die Marktüberwachung zuständigen Landesbehörden und die Unfallversicherungsträger eine Kooperation im Bereich der Sicherheit von Arbeitsmitteln beim Inverkehrbringen vereinbart.
Eckpunkte der Zusammenarbeit wurden im Rahmen der letzten Spitzengespräche zwischen dem Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik, den Unfallversicherungsträgern und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit beraten und abgestimmt.
Die vom Vorsitzenden des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik und den Spitzenverbänden der Unfallversicherungsträger unterzeichnete Kooperationsvereinbarung regelt im Wesentlichen einen organisierten gegenseitigen Informationsaustausch. Hiermit soll eine zielgerichtete Planung und Durchführung von Marktüberwachungsmaßnahmen durch die Länder unterstützt werden, ohne dass zusätzlichen Aufwende für die Kooperationspartner entstehen.

 Text der Vereinbarung
 
Leitlinien zur Betriebssicherheitsverordnung überarbeitet
Der LASI-Unterausschuss "Technischer Arbeitsschutz und Anlagensicherheit" (UA 4) hat die Leitlinien zur Betriebssicherheitsverordnung nochmals überarbeitet (Stand 2.11.2004). Sie finden die Leitlinien auch unter Publikationen.

 Die Betriebssicherheitsverordnung
 Die Leitlinien
 
Kampf dem Lärm!
30. April 2003 - Internationaler Tag gegen Lärm: Über die lärmbedingte Schwerhörigkeit und präventiven Hörschutz haben sich an diesem Tag am Nauener Tor in Potsdam über 250 Besucher informiert.

Prominenter Besucher war Gesundheitsminister Günter Baaske. Lesen Sie hierzu die Presseinformation.
Ein Audiometrie-Messzug und der Container "Erlebniswelt Hören" der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft sowie ein Zelt mit weiteren audio-visuellen Medien und Informationen sowie kompetente Gesprächspartner standen bereit. Mit Messgeräten wurden die Hörpegel z. B. von Kopfhörern gemessen.


 Laut ist out (Merkblatt)
 Presseinformationen
 
Arbeitszeitgestaltung in Krankenhäusern
Hilfe für die Neuorganisation der Arbeitszeitgestaltung in Krankenhäusern (LV 30) online verfügbar.
 
Call Center: Gesundheit fördern - Erfolg gestalten.
Im Jahre 2002 wurde das Projekt CCall unter aktiver Beteiligung des AAS Neuruppin erfolgreich zum Abschluss gebracht. Eine Zusammenfassung der im Rahmen des Projektes durchgeführten Analysen und Ergebnisse beinhaltet u.a. der CCall Report 9.

 CCall Report: Gesundheit fördern - Erfolg gestalten (3 MB)
 
Netzwerk Baustelle
Netzwerk Baustelle - eine bundesweit konzertierte Aktion zur Evaluierung der Baustellenverordnung (BaustellV) wird von den Arbeitsschutzverwaltungen der Länder (ASV) und Unfallversicherungsträgern (UVT) durchgeführt. Informationen zu Ablauf, Hintergrund und Ergebnissen der Aktion unter 
http://www.netzwerk-baustelle.de
 Infos der Europäischen Agentur

 Poster für Planer und Architekten
 Factsheet der Europäischen Agentur und SLIC
 
Förderprogramm SIGAT
Das Förderprogramm SiGAT (Sicherheitsgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen und Technologien) für kleine und mittlere Unternehmen im Land Brandenburg wird 2004 zunächst nicht fortgesetzt.

 Erklärung des MASGF
 
Beschäftigte im Gesundheitswesen ...
kümmern sich um unsere Gesundheit. Auch sie haben Stress, müssen schwer heben und tragen, sind Infektionskrankheiten ausgesetzt. Unter dem neuen Web-Angebot der EU-Agentur Healthcare finden Sie Informationsanbieter, Dokumente und Links zum Thema.
 
EU-Richtline physikalische Einwirkungen
Nach der EU Vibrations - Richtlinie (2002/44/EG) ist jetzt auch die EU Lärm - Richtlinie (2003/10/EG) als zweite Einzelrichtlinie zu den physiklaischen Einwirkungen im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden.

 Vibrationen
 Lärm
 
Schwerpunkte unserer Arbeit
Informieren Sie sich über ...

 Schwerpunktaktionen
 Schwerpunktaufgaben
 Regionale und/oder projektbezogene Maßnahmen
 
Sind unsere Spielplätze sicher?
Ob die Sicherheit von Spielplatzgeräten im Land Brandenburg abenteuerlich ist, erfahren Sie in unserem ...

 Untersuchungsbericht