Mit der Unterzeichnung der bundesweit ersten Rahmenvereinbarung zur intensivierten Zusammenarbeit setzten der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg, Winfrid Alber, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Dr. Walter Eichendorf und der Landesdirektor des Landesverbandes Nordost der DGUV, Harald Nolting, am 11. Juni 2009 in Potsdam den Startpunkt für die praktische Umsetzung der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie im Land Brandenburg. Mit der Rahmenvereinbarung, die in nächster Zeit in allen Ländern wortgleich verabschiedet wird, verpflichten sich die staatlichen Arbeitsschutzbehörden der Länder und die Unfallversicherungsträger (UVT) entsprechend der gesetzlichen Forderung zur verbindlichen, kooperativen und arbeitsteiligen Zusammenarbeit im Rahmen einer gemeinsamen Beratungs- und Überwachungsstrategie. Alle Aktivitäten im Rahmen der GDA sind darauf ausgerichtet, gemeinsam die Prävention von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zum Nutzen von Beschäftigten und Betrieben nachhaltig zu verbessern. Hierzu werden nationale Arbeitsschutzziele verfolgt, die Aktivitäten koordiniert und Ressourcen abgestimmt. Durch gemeinsame Zielsetzung und verstärkte Abstimmung zwischen den Beteiligten sollen mit der GDA Synergien erzeugt und Kräfte gebündelt werden. Im Land Brandenburg sind hierzu bereits seit Jahren zielführende Ansätze verfolgt und gute Erfahrungen gesammelt worden.
In der anschließenden Fachtagung zum Thema „Gemeinsam für gesunde Arbeit“ mit mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Betrieben, von Unternehmerverbänden und Gewerkschaften ebenso wie Experten der staatlichen Arbeitsschutzbehörden, der UVT, der Krankenkassen und der Wissenschaft wurde die GDA vorgestellt. Es wurde herausgestellt, dass ein moderner Arbeitsschutzansatz zwingend die aktive Einbeziehung der Beschäftigten und der Akteure des betrieblichen Arbeitsschutzes sowie die Stärkung der innerbetrieblichen Arbeitsschutzstrukturen erfordert. Über positive betriebliche Beispiele und über die aktive Rolle der Sozialpartner bei der Umsetzung der GDA in den Betrieben ist im Rahmen der Fachtagung berichtet und diskutiert worden.
Bericht und Vorträge der Arbeitsschutz-Fachtagung
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